Über Uns

1950 gründete mein Opa  Lorenz Schuster mit meiner Oma Leni Schuster und seinem Bruder Johann Schuster,

in der Konrad- Adenauer- Straße 19 eine Viehaltung von Schweinen, Hühnern, Hähnchen, Gänsen und Enten.

Mit einem kleinen Verkaufsraum und einem Stand auf dem Mainzer Wochenmarkt begann der Verkauf von selbst produzierten Produkten. Desweiteren belieferten Lorenz, Leni und Johann einige Metzgereien mit Schweinehälften, Geflügel und Eiern.

1967 wurden dann zwei Betriebe gegründet. Johann Schuster machte sich mit seiner Familie und einem eigenen Geschäft selbstständig.

Lorenz und Leni Schuster  behielt die Viehaltung und  belieferten weiterhin Bruder Johann und andere Metzgereien.

Aber auch zu Hause wurde die frisch produzierte Wurst an einen kleinen Kundenkreis in unseren Kellerräumen verkauft. So entstand der Name "Kellerschuster".

1976 stieg mein Vater Josef Schuster mit ins Geschäft ein. Er erlernte 1986 als Zweitberuf Fleischer um den Betrieb weiterzuführen. Nach abgeschlossener Gesellenprüfung machte er 1988 seinen Meisterbrief. 1989 entschlossen sich mein Vater Josef Schuster und meine Mutter Gitta Schuster ein größeres Geschäft zu bauen.

1990 war es dann soweit, mein Opa Lorenz und meine Oma Leni Schuster, übergaben den Betrieb an meinen Vater,  Josef Schuster. Am 27 Juni 1990 war die Neueröffnung des Verkaufraums.

1993 erlernte ich, Jenny Schuster, den Beruf der Fleischereifachverkäuferin in Mainz - Gonsenheim bei der Metzgerei Büttner (vielen Dank für die super Ausbildung). 1996 kam ich dann mit bestandener Gesellenprüfung in den Betrieb meiner  Eltern.

1995 erlernte mein Mann,  Marc Keßler, im  Betrieb meiner Eltern, nach bestandener Lehre als Hotelfachmann, den Beruf des Fleischers. Im Anschluss daran machte er 2003 seinen Meisterbrief.

Im Juli 2010 übernahmen wir, Marc Keßler und Jenny Keßler-Schuster, den Betrieb um Ihn weiterzuführen.

2015 begann unser Sohn Linus Keßler seine Lehre zum Fleischer, und wir freuen uns das er sich zu diesem Schritt entschieden hat, später  in unseren Betrieb einzusteigen.

Im Anschluss an seine vorgezogene Fleischerlehre machte er mit 18 Jahren seinen Meister im Fleischerhandwerk und zur Zeit befindet er sich in einer Lehre zum Koch im Atrium Hotel. 

Wir wünschen im viel Erfolg und Spaß an diesen schönen, abwechslungsreichen Berufen.

 

 

 

 

 

Das ist uns wichtig

 

 

Fleisch ist ernährungsphysiologisch das wohl hochwertigste Lebensmittel für uns Menschen. Es lässt sich nicht wegdiskutieren, für die Herstellung eines schmack- und nahrhaften Stück Fleisches musste ein Tier für uns sterben, daher sollten wir bei der Produktion dem Tier allergrößten Respekt entgegenbringen und wir als Metzger es dem entsprechend weiterverarbeiten.

Uns ist wichtig, dass wir die Landwirte, die unsere Tiere großziehen, kennen und wissen wie sie mit ihren Tieren umgehen. Bei der Auswahl unseres Fleisches ist es uns wichtiger, dass die Tiere bei ihrer Aufzucht bis zu ihrem Tod ein artgerechtes und glückliches Leben führen konnten, als dass die maximale Fleischausbeute, Zartheit oder Produktivität im Vordergrund stehen. Die Frage ist, was ist uns lieber? Ein Rind mit einer guten zarten Fleischqualität, dass sein Leben lang angebunden im Stall stand oder aber ein Rind, welches den ganzen Tag auf der grünen Wiese weiden konnte?

Wir glauben Lebensfreude kann man schmecken und daher bevorzugen wir zweiteres! Leider wird es heutzutage zunehmend schwieriger solche Bedingungen in der Tiermast zu finden, daher zählen wir es zu unseren größten Aufgaben mit Landwirten, die so denken wie wir, zusammen zu arbeiten. Da wir auch in Zukunft unseren Kunden ein, so weit es eben geht, ethisch einwandfreies Lebensmittel anbieten wollen.